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Beschreibungen der einzelnen Therapieverfahren

 

therapy

 

  • Neurofeedback:
    Kreativ Potential:  Neurofeedback basiert auf der Erkenntnis, dass jeder Mensch lernen kann, seine Hirnaktivität zu steuern. Gerade der Wechsel zwischen Anspannung (Aktivierung) und Entspannung ist für den Alltag wichtig. Ob es sich um konzentriertes Lernen, Steuerung der Wachheit (Vigilanz) oder um bewusstes Herbeiführen eines Entspannungszustandes in Prüfungssituationen handelt, der Weg dorthin ist für jeden Menschen unterschiedlich. Kreativität ist hier gewünscht! Jeder Patient wird angeleitet, seine persönlichen Bilder zu finden, die diesen Zuständen entsprechen. Unterstützung erhält man durch ansprechende, frei wählbare Motive (U-Boot, Jet, Sonne u. a.), die man mittels Gedankenkraft gezielt steuert.
    HighTec, die Spaß macht und das Hirn bewegt: Auf der Basis der in der Verhaltenstherapie gut bekannten und erprobten „operanten Konditionierung“ kommt es zur sofortigen Belohnung des angestrebten Zustands. Die Selbstregulation soll zu einer dauerhaften Veränderung der Gehirnströme und damit der Aufmerksamkeit und des Verhaltens führen. Die Therapie hat einen relativ hohen Kosten- und Personalaufwand, zeigt aber dafür keinerlei Nebenwirkungen und ist in fast jedem Alter durchführbar. Selbst wenn der Wirksamkeitsgrad nicht ganz so hoch ist wie bei der medikamentösen Behandlung, so ist ein Behandlungsversuch trotzdem lohnenswert. Nicht selten gelingt es auch bei der Kombination mit der medikamentösen Behandlung die Dosierung zu reduzieren. Bislang wurde Neurobiofeedback noch nicht in den Gegenstandskatalog der Krankenkassen aufgenommen. Trotzdem sollte ein entsprechender Antrag bei der zuständigen Krankenkasse (auf Kostenerstattung) gestellt werden. Bei privaten Krankenversicherungen reicht es i. d. R. aus, einen Behandlungsplan einzureichen. In den vergangenen 10 Jahren wurde dieses verhaltens-medizinisch basierte Verfahren ausführlich untersucht. Die Wirksamkeit ist nachgewiesen! Vor allem bei ADHS (Konzen-trationsstörungen/Impulskontrollprobleme), Schwierigkeiten mit der Gefühlsregulation (Daueranspannung/ Prüfungsangst/Unruhe/Einschlafstörungen) so wie kindlichen Kopfschmerzen kann Neurofeedback rasch und dauerhaft helfen!
    Neurofeedback wird in unserer Praxis von erfahrenen Therapeuten durchgeführt und der Behandlungserfolg in jeder Sitzung therapeutisch stabilisiert. Wir prüfen mit Ihnen wie Neurofeedback im Therapieplan eingepasst werden kann. Ggf. kann auch eine umfassende, individuell abgestimmte Behandlung mit einzel-, gruppen- und familientherapeutischen Elementen unter Einbindung von Neurofeedback angeboten werden.  
  • Verhaltenstherapeutische Einzelbehandlung
  • Tiefenpsychologisch orientierte Psychotherapie
  • Selbssichrheits-Training: Das Training sozialer Kompetenzen bezeichnet verschiedene Verfahren der Verhaltenstherapie, welche es ermöglichen sollen, z. B. durch standardisierte Trainingsmethoden die sozialen, also zwischenmenschlichen Fähigkeiten, zu erhöhen. Die verschiedenen Methoden finden etwa bei psychiatrischen Patienten oder Strafgefangenen Anwendung, deren soziale Kompetenz beeinträchtigt ist, aber auch bei unsicheren Personen. Es wird aber auch zur Erhöhung von Teamfähigkeit oder sogenannter Soft Skills in der Organisationspsychologie angeboten. Es kann sowohl bei Kindern und Jugendlichen als auch bei Erwachsenen angewendet werden. Die Methoden finden heute auch in der sozialen Gruppenarbeit innerhalb der sozialen Arbeit Anwendung
  • Elterntraining (FCP): im Sinne des vielschichtigen, multimodalen Vorgehens ist neben der Therapie des Kindes auch die Arbeit mit den Eltern anzustreben. In intensiven Wochenendworkshops werden den Eltern die allgemein akzeptierten Grundlagen der ADHS-Entstehung und -Behandlung sowie der Umgang damit vermittelt. Wir geben eine Anleitung für schwierige Situationen zu Hause und bieten außerdem die Möglichkeit des Austausches mit anderen Betroffenen
  • Elterntraining ADHS- Informationsabende: In den alternativen dreistündigen abendlichen Informationsveranstaltungen stehen Basiswissen über die AD/HS und einfache Hilfestellungen im Vordergrund
  • Marburger Konzentrationstraining: Für Vorschul- und Grundschulkinder (MKT): das Training richtet sich an Kinder bis zum 11. Lebensjahr. Das Ziel ist, den Kindern ein eigenständigeres Arbeiten, Strukturieren und Kontrollieren von Aufgaben zu ermöglichen. Hierbei wird z. B. das „innere Sprechen“ (handlungsbegleitende Selbstanleitung) in Kleingruppen geübt. Aufmerksamkeit und Verhalten sollen gezielter gesteuert werden, Aufgaben konzentriert zu Ende geführt werden können. Hierbei spielen Lernen am Modell und Belohnung individueller Fortschritte eine wesentliche Rolle.
  • Selbstmanagementtraining mit Jugendlichen: Das Training hat ein störungsübergreifendes, problemorientiertes Vorgehen zum Ziel und kommt dem wachsenden Bedürfnis nach effektiven verhaltenstherapeutischen Behandlungsmethoden für Jugendliche mit ADHS, Selbstwert-, Leistungs- und Beziehungsproblemen nach.
  • Behandlung von Erwachsenen mit ADHS: ADHS ist auch bei Erwachsenen ein bisher völlig unterschätztes und unerkanntes Syndrom. 50% der als Kinder von ADHS Betroffenen haben im Erwachsenenalter immer noch erhebliche Probleme wie Konzentrationsstörungen, schnelle Stimmungswechsel, Gefühlsausbrüche, unüberlegte Handlungen und Schwierigkeiten sich zu organisieren. Oft sind noch Depressionen, Angstzustände oder Suchtprobleme zusätzlich vorhanden, die auch in die Therapieplanung miteinbezogen werden müssen. Viele Betroffene haben keine Ahnung warum sie im Leben trotz guter Begabung immer wieder scheitern oder Beziehungsschwierigkeiten haben. Meist hat auch kein Arzt vorher an ADHS gedacht. Handelt es sich tatsächlich um ein ADHS kann Betroffenen mit einer Psychotherapie geholfen werden, die auf die besondere Problematik der ADHS zugeschnitten ist. Eventuell ist auch ein Einsatz von Stimulantien notwendig, die die Symptome von ADHS deutlich verbessern können.
     

Wir bieten eine umfangreiche ADHS Diagnostik an, sowie Coaching und Psychotherapie und ggf. eine medikamentöse Einstellung. Eventuell ist es auch sinnvoll oder notwendig den Partner oder die Familie in die Behandlung mit einzubeziehen